Ein blauer Vogel kam in mein Herz. Schrie, flatterte wild dort umher, taumelnd. Flog dorthin, wo man nicht weiß. Blieb verschwunden.
Marie steht am Bett und fragt, ob wir vögeln wollen.
Meine sternengleiche Marie. Sie sieht mir viel zu fest in die Augen. Lächelt dabei. Wann wird es sie wohl aus eben jenen Gründen zu mir treiben? Fliegen
Ohne Flügel , dorthin, wo man nicht weiß. Eine Herberge in der Zeit. Ja, zarte zärtliche Marie, laß uns diese endlose Wanderung wiederum verkürzen durch eine einzige betrogene Rast.
Marie zieht sich aus. Die zarte zärtliche Marie kniet sich auf das Bett, ihre Finger suchen
gewendet... mich, ihre Augen schon nicht mehr. Ich streiche mit dem Handrücken über ihr Fußgelenk, sehe ihre Augen in die Ferne schauen. Marie schmiegt sich an mich. Warum, verdammt, soll denn immer alles etwas bedeuten? Bedeuten. Ich nehme Marie in den Arm, ziehe sie sanft zu mir. Atme ein und aus, wende den BlickBlicke hin nach nirgendwo.
Nebel im Tal. Das letzte Haus rückt näher. Ich kann sie nicht sehen. Ich kann meine Marie nicht sehen.
Marie entwindet sich, um, wie ich bemerke, mich auszuziehen. Eine Stelle bloßgelegter Haut küßt sie oder beißt sie oder sieht sie an... Ich möchte einschlafen, Marie, mein Körper gehört dir, nur laß mich ruhen! Ich bin so müde, so sehr müde. Der Raum um mich her ist wie verschleierte Gedanken. "Nicht einschlafen.", sagt Marie. Marie möchte ein Stück von meiner Seele, auch wenn sie es nicht zugeben mag. Ich küsse sie auf die Stirn, trommle ihr mit dem Zeigefinger eins, zwei Takte auf ihre Nasenspitze. Marie.
Gut. Sie zu betrachten ist wie ein Schlüssel. Wie anders sollte ich sie ertragen, wie sie lieben. Kleine weiße Härchen auf ihrem Bauch, meine vorübertreibende Stirn versucht sie zu spüren, mein Geist will hier schlafen, sterben, und wieder schlafen
Gleichmäßig ... . So gesehen ist der Tod schon die Vollendung, Marie, und ich habe dich so lieb, aber das Ende kannst du noch nicht sein. Wenn ich wieder erwache, möchte ich dich besitzen, und du, auch du sollst mich ganz für dich haben, aber dann...
Dann laß mich bitte endlich gehen. Es war doch auch ganz bestimmt nur um dieser einen letzten Rast Willen, nichts als ein schimmernder Raub in entleerter Zeit. Nur und allein schlafen mag ich bei dir. Und nur, bis ich erwache, und versprich mir, betrüge sie alle, mich und dich, und die ahnungslosen Kissen, auf denen wir gelegen haben, und auch die Laken, und die Fenster, und die Wolken, die vorübergezogen sind, nur halte mich nicht fest!
Meine süße Marie. Lästiges Leckermaul, zwickst mich, doch mehr als ein träges Schmunzeln vermagst du mir so nicht entlocken. Willst mich bei dir haben, meine Hände in dir, da und auch hier. Du wirst mir nichts tun, denke ich, weiß es falsch. Du bist so sehr gealtert wie ich, auch du willst endlich, endlich ankommen. Mag sein, überüberübermorgen.
Der Geruch deiner Haut
Die Haut eines ..., Marie, wenn doch auch meine Hände, Lippen, HaareWas Friseure können ... , meine Knie dazu und meine Augen deinem Geruch nachspüren könnten. Ein Fest, und du bist Anlaß und Torte in einem, und das Bauchweh hernach noch dazu. Du machst wieder diesen verrückten Tanz und dann, ich weiß es schon, werden wir beieinander einschlafen.





Ohne Flügel gewendet ... Blicke Gleichmäßig ... Die Haut eines ... Was Friseure können ... here...